„Die vorgesehenen Aktivitäten innerhalb des Projekts folgen einer einfachen Logik und einer kohärenten Projektmanagementstruktur. Zu Beginn des Projekts steht eine genauere Definition des Projektrahmens. Dieser beinhaltet den derzeitigen Stand auf rechtlicher Ebene, der die Grundlage für die Tätigkeit von Berufsberatenden darstellt. Dazu gehören Ausbildungs- und Berufswege, Tools, die bereits im Einsatz sind, vorhandene IT-Kompetenzen sowie Trainings- und Qualifizierungsmöglichkeiten. Diese Aktivität führt zur Produktion von O1. Die Partner werden anschließend die Entwicklung der Tools für die Zielgruppe des Projekts ins Auge fassen, die via Social Media verfügbar sein werden. Sie basieren auf den geplanten Zielen des Projekts sowie auf den Rückmeldungen, die gesammelt und in O1 analysiert wurden. Die Entwicklung der Tools (O2) wird unterstützt durch einen Blended Learning Kurs (O3), bestehend aus Face-to-Face Workshops und einer e-Learning-Plattform (O4). Alle oben genannten Outputs werden innerhalb von sechs Monaten validiert, in denen wertvolle Rückmeldungen gesammelt werden und nach welchen die Partner die Feinabstimmung der Outputs vornehmen. Die Validierungsphase wird von Monat 16 bis Monat 21 der Projektlaufzeit dauern, beinhaltet die Mobilität ausgewählter BerufsberaterInnen und soll in Wien, Österreich bereitgestellt werden. Die Validierungsphase resultiert in der Fertigstellung von O2, O3 und O4.

Parallel zu den oben genannten Tätigkeiten, die direkt mit den vorgesehenen Outputs in Verbindung stehen, werden die Partner horizontale Tätigkeiten umsetzen, welche die reibungslose Projektdurchführung, Qualitätssicherung und Zielgruppenerreichung garantieren. Dazu zählen:
Projektmanagement,
Qualitätssicherung und Evaluierung,
Verbreitung und Nutzung.

Die Hauptzielgruppe, an die sich das Projekt richtet und die einbezogen wird, sind Berufsberatende. Sie werden sehr früh im Projektzyklus mobilisiert, um ihr Engagement und die Beteiligung zu stärken sowie Rückmeldung für die Entwicklung weiterer gezielter und effektiver Projektergebnisse zu geben. Während der Projektrealisierung werden die Partner mindestens 200 Mitglieder der direkten Zielgruppe mit einbeziehen (ohne die Teilnehmenden bei der Abschlusskonferenz des Projekts).

Die indirekte Zielgruppe des Projekts sind Arbeitsuchende mit verschiedenen Werdegängen, die von den entwickelten Tools profitieren, aber vor allem von der Verbesserung der Qualität der Berufsberatungsdienste. Die Partner werden während der Projektvalidierungsphase auch Rückmeldungen der direkten Gruppe des Projekts einbeziehen. Es ist vorgesehen, dass mindestens 100 Mitglieder der indirekten Zielgruppe durch die Berufsberatenden Rückmeldung zu den entwickelten Tools zu geben.